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Benachteiligungenaus Gründen,
der sexuellen Identität.


Sexuelle Identität wird häufig synonym für sexuelle Orientierung verwendet. 

Dies ist auch in der Rechtssprache der Fall. 

Umstritten ist, ob die Begriffe tatsächlich deckungsgleich sind.

Der Begriff Identität ist auf das Individuum bezogen während Orientierung auf eine andere Person gerichtet ist. Mit diesem Hintergrund wird deutlich, warum Sexuelle Identität im Gegensatz zu Sexueller Orientierung auch Transgender mit einschließen könnte und oft auch explizit so gemeint ist; dies ist aber umstritten. Darüber hinaus kann z. B. dieAsexualität eine Identität sein; ob es eine Orientierung oder das Fehlen einer Orientierung darstellt, ist ebenfalls umstritten.

Sexuelle Identität kann auch viel umfassender sein als lediglich die Frage nach der Wahl des Geschlechts eines potentiellen Sexpartners. Ob Sex anonym, in Beziehungen oder sowohl anonym als auch in Beziehungen gelebt wird, die Häufigkeit des Verkehrs, und das Verständnis der eigenen Geschlechtsrolle spielen alle in der sexuellen Identität eine Rolle. Somit kann eine Entscheidung z. B. für die Ehe als Lebensform, in der die sexuelle Identität ausgelebt wird, oder eine Entscheidung für das Zölibat auch ein Teil der sexuellen Identität sein.

Fundstelle: Wikipedia

Es gibt weltweit viele unterschiedliche Gesetze, welche die Beziehungen zwischen Menschen des gleichen Geschlechts zu regeln versuchen. Viele dieser Gesetze formulieren Verbote, wobei häufig nur das gleichgeschlechtliche Sexualverhalten unter Männern behandelt wird. Eine weitere häufige Ausprägung von Gesetzen zum Thema Homosexualität behandelt Alltagsaspekte, zum Beispiel den Güterstand, von gleichgeschlechtlichen Paaren. Dabei werden zum Beispiel eingetragene Partnerschaften geregelt, oder Diskriminierungsverbote erlassen. Die Ausprägung der verschiedenen Gesetzgebungen variiert sehr stark. Während in manchen Ländern auch die zivilrechtliche Ehe für gleichgeschlechtliche Paare offensteht, sind in anderen Ländern sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Androhung der Todesstrafe verboten.

Fundstelle: Wikipedia

Eine soziale Diskriminierung kann in vielen Erscheinungsformen auftreten. So unterscheidet man in der wissenschaftlichen und politischen Diskussion vor allem die bewusste von der unbewussten Diskriminierung. Weitere mögliche Unterscheidungskriterien sind

  • direkte und indirekte Diskriminierung
  • offene und verdeckte Diskriminierung
  • alltägliche und strukturelle Diskriminierung
  • individuelle und institutionelle Diskriminierung
  • unmittelbare und mittelbare Diskriminierung

Eine bewusste, direkte, offene, alltägliche, individuelle oder unmittelbare Diskriminierung wird in einer demokratischen Mehrheitsgesellschaft auch von der Mehrheit überwiegend abgelehnt, weil sie dem Gleichheitssatz widerspricht, als Ausdruck von Intoleranz oder von Vorurteilen gilt und sich oft in Form von Gewalt, Schmähungen oder anderen aggressiven Formen der Ausgrenzung zeigt.

Fundstelle: Wikipedia

Benachteiligungen können in Einschränkungen auf allen Ebenen des Lebens stehen, insbesondere in Einschränkungen an der Teilnahme am öffentlichen Leben, in der Freizügigkeit, Ausbildung, Berufsausübung oder beim Entgelt.

Fundstelle: Wikipedia

Mittelbare Diskriminierung

Nach einer Definition der Europäischen Union liegt eine mittelbare Diskriminierung vor,

[...] wenn dem Anschein nach neutrale Vorschriften, Kriterien oder Verfahren bestimmte Personen aufgrund ihrer Rasse oder ethnischen Herkunft, ihrer Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, ihres Alters oder ihrer sexuellen Ausrichtung in besonderer Weise benachteiligen können.

Im Unterschied zu einer unmittelbaren Diskriminierung bedarf es danach nicht eines offenen, zielgerichteten oder willkürlichen Verhaltens. Es reicht aus, dass die festgestellte Benachteiligung nicht sachlich gerechtfertigt ist.

Beispiele:

  • Vergünstigungen für Vollzeitbeschäftigte, wenn Teilzeitbeschäftige mehrheitlich Frauen sind.
  • Sprachtest in einem Bewerbungsverfahren, obwohl die Sprache für den Beruf nicht notwendig ist.
  • Schalter in öffentlichen Gebäuden, die für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar sind.
Fundstelle: Wikipedia

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